VOKALKREIS KARNIA Ltg.: Hans Hohenwarter
Der erste öffentliche Auftritt des Chores erfolgte in der Dreschhütte in Treßdorf, anlässlich der Gründung der Laienspielgruppe Treßdorf im Herbst 1975. Ab diesem Zeitpunkt war der Singkreis Waidegg ein fixer Bestandteil in der Kulturszene des Gailtales. Ein besonderes Erlebnis - für Zuhörer und Sänger(innen) - war ein Chorabend in Tröpolach bei einem Heimattreffen von Alt Tröpolacher aus der ganzen Welt. Danach setzte der Chor immer wieder neue Impulse, wie z.B. das Adventsingen in den Dörfern welches der Chor 1978 begann, die dann von den anderen Chören des Tales aufgenommen wurden.
Erster öffentlicher Auftritt in der Treßdorfer Dreschhütte 1975
Beim 10jährigen Jubiläum des Chores wurde dann der Name in "Vokalkreis Karnia" geändert. Mit dieser Namensänderung wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass die Mitglieder aus dem gesamten Gailtal stammten. In diesen 10 Jahren ist der Chor auf 35 Mitglieder angewachsen.
Das Repertoire des Chores beinhaltet das gesamte Spektrum der Chorliteratur, wie z.B. Madrigale, Spirituals, nationale und internationale Volkslieder, u.a. Ein Besonders Anliegen des Chores sind aber die Kärntnerlieder mit Ihrer unnachahmlichen Mentalität und Lieder die selten von Chören zu hören sind. Besonders stolz ist der Vokalkreis Karnia auf das Weihnachtssingen, jeweils am Stefanitag, in der Stadtpfarrkirche Hermagor, welches der Chor seit 1985 ohne Unterbrechung veranstaltet. Dieses Konzert ist bereits
Durch Kontakte mit Chören in Italien, Deutschland, Ungarn und Lettland wurde der Schritt aus dem Tal hinaus gemacht. Aber auch innerhalb Österreichs hat der Vokalkreis Karnia viele Kontakte. So war der Chor bereits mehrmals beim internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus zu Gast.
Vokalkreis Karnia mit dem Frauenchor aus Riga, Lettland 1992
Die Geschicke des Chores lag, neben dem Chorleiter, in Händen der Obmänner:
Lorenz Wieser (1974-86), Erich Glantschnig (1986-93; 1996-99), Erich Roßmann (1993-96), Benjamin Martin (1999 - 2008) und Elisabeth Schluder (seit 2008)
Fotos: W.Verderber,
L. Wieser
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